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Bei Unfällen und Unglücksfällen aller Art schnelle, qualifizierte Hilfe
zu leisten, ist die Aufgabe des Rettungsdienstes. Was aber ist etwa bei
Massenkarambolagen, Großbränden, Zugunglücken oder Evakuierungen? Wenn es
also mehr Verletzte gibt, als der Rettungsdienst ordnungsgemäß versorgen kann bzw. Menschen evakuiert und in
Notunterkünften versorgt werden müssen, dann treten die Schnelleinsatzgruppe Sanität und Schnelleinsatzgruppe Betreuung in Aktion.
Sie helfen mit zusätzlichem Material, beim Transport der Verletzen, bei
der Betreuung und Versorgung Betroffener und leisten Erste Hilfe. Und das
rund um die Uhr.
Natürlich
setzen solche Einsätze eine gründliche Ausbildung im Sanitätsdienst und
Betreuungsdienst voraus.
Interessenten sind herzlich Willkommen!
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Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) ist die kleinste Einheit des
Schnelleinsatzzuges (SEZ). Sie wird bei kleineren Schadensereignissen
aufgrund Ihrer flexiblen und schnellen Verfügbarkeit eingesetzt.
Zusammensetzung
Eine Schnelleinsatzgruppe besteht aus einem
Schnelleinsatzfahrzeug, einem Materialanhänger und acht
Sanitätshelfern.

Einsatzstärke: 0 / 1 / 7 = 8
Die Schnelleinsatzgruppe soll
innerhalb von 10 Minuten, maximal innerhalb von 15 Minuten nach
Alarmierung einsatzbereit sein.
Die Alarmierung erfolgt über die Rettungsleitstelle mittels
Funkmeldeempfänger.
Einsatztaktik
Die Schnelleinsatzgruppe
unterstützt den Rettungsdienst bei der Versorgung von Verletzten /
Erkrankten, der Betreuung von Betroffenen oder nimmt eigenständige
Aufgaben nach Weisung der Einsatzleitung war.
Aufgaben
Die Aufgaben der Schnelleinsatzgruppe können je
nach Einsatzlage zum Beispiel sein:
- Aufbau und Betrieb von Patientenablagen für 8
Verletzte / Erkrankte
- Unterstützung des Rettungsdienstes bei der
individualmedizinischen Patientenversorgung
- Erkundung, Aufbau und Betrieb des
Bereitstellungsraums Rad
- Erkundung, Aufbau und Betrieb des
Bereitstellungsraums Luft
- Betreuung und Versorgung bei Räumung /
Evakuierung von bis zu 30 Personen
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